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Schwere Unwetter in Kroatien: Betroffene Regionen

Freddie Edward Bennett Harrison • 2026-07-13 • Gepruft von Oliver Weber

Wer seinen Kroatien-Urlaub plant, rechnet mit Sonne, nicht mit orkanartigen Böen und Sturzfluten. Doch genau die haben im September 2025 mehrere Küstenregionen getroffen und Urlauber wie Skipper gleichermaßen überrascht.

Betroffene Regionen in Kroatien: Istrien, Dalmatien (Zadar, Šibenik, Knin, Split, Dubrovnik) ·
Böen bis zu Knoten: 60 Knoten (Augenzeugenbericht) ·
Rekordniederschlag in Krković: 173 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden ·
Datum des Unwetters (Beispiel): 11. September 2025, 25. September 2025 ·
Hauptgefahr für Urlauber: Sturzfluten, orkanartige Böen, Bora-Wind ·
Offizielle Warnung: Zivilschutz warnt Bevölkerung und Urlauber

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob im August 2025 eine besondere Unwetterwelle auftritt – allgemeine Vorsicht empfohlen.
  • Genaue Schadenshöhe auf Campingplätzen – nur Bilder verfügbar, keine offizielle Bilanz.
  • Prognose für die nächsten zwei Wochen – variabel, Artikel liefert aktuelle Wettervorhersage.
3Zeitleisten-Signal
4Was als Nächstes kommt

Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – von den betroffenen Regionen bis zur offiziellen Warnlage:

Merkmal Wert
Schwerpunktregion Istrien (Pula, Rovinj, Poreč) & Dalmatien (Zadar, Šibenik, Knin, Split, Dubrovnik)
Maximale Niederschlagsmenge 173 l/m² in 24 Stunden (Krković)
Höchste Windböe (Bericht) 60 Knoten (ca. 111 km/h)
Datum des jüngsten Unwetters 25. September 2025 (Dalmatien)
Offizielle Warnung Zivilschutz warnt Bevölkerung und Urlauber vor Hitzewelle und Unwettergefahr
Hauptphänomen Shelf-Cloud, Starkregen, Bora-Wind

Wo war das Unwetter in Kroatien?

Betroffene Regionen: Istrien und Dalmatien

Die Unwetter konzentrierten sich auf zwei Hauptregionen: die Halbinsel Istrien im Nordwesten und die dalmatinische Küste im Süden. Während Istrien vor allem mit Starkregen und orkanartigen Böen zu kämpfen hatte, traf es Dalmatien mit Rekordniederschlägen und Sturzfluten. Der Kroatische Wetter- und Hydrologiedienst DHMZ (staatliche Wetterbehörde) hatte für beide Regionen mehrfach Warnungen herausgegeben.

Die Muster sind klar: Die dalmatinische Küste war der Schwerpunkt der schwersten Unwetter, während Istrien mit einer Serie von Starkregenereignissen konfrontiert war. Die Kleine Zeitung (österreichische Tageszeitung) dokumentierte in Krković einen Rekordniederschlag von 173 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden – eine Menge, die normalerweise in mehreren Wochen fällt.

Die Konsequenz

Urlauber, die in Istrien oder Dalmatien buchen, müssen im Spätsommer mit plötzlichen Wetterumschwüngen rechnen. Wer seine Unterkunft ohne flexiblen Stornierungs- oder Umbuchungsschutz wählt, riskiert, bei einer roten Warnung vor verschlossenen Türen zu stehen.

Fazit: Die Unwetter konzentrieren sich auf Istrien und Dalmatien. Urlauber sollten vor Reiseantritt die DHMZ-Warnseite (staatliche Wetterbehörde) prüfen. Skipper hingegen sollten den Hafenmeister vor Ort kontaktieren.

Welche Region in Kroatien ist vom Unwetter betroffen?

Landkarte der Unwetterwarnungen

  • Dalmatinische Küste als Schwerpunkt (Kleine Zeitung (Regionalzeitung))
  • Gefährliche Wetterphänomene in Knin, Split, Dubrovnik (Merkur (Nachrichtenportal))

Die DHMZ-Warnkarte (staatliche Wetterbehörde Kroatiens) zeigt ein klares Muster: Die gelben Warnungen am 5. Juli 2026 konzentrierten sich auf die Regionen Rijeka, Split, den Velebit-Kanal sowie Kvarner und Kvarnerić. Für diese Gebiete galten Warnungen wegen möglicher schwerer Gewitter, lokaler Bora-Böen über 65 km/h und einer Hitzewelle mit Temperaturen über 32 °C. Die Warnung für Gewitter galt zwischen 14:00 und 20:00 Uhr, die Bora-Warnung zwischen 00:00 und 07:00 Uhr.

Die dalmatinische Küste – von Zadar über Šibenik und Split bis Dubrovnik – war der Schwerpunkt der Unwetter im September 2025. In Knin und Split wurden gefährliche Wetterphänomene wie Shelf-Clouds beobachtet, die auf schwere Gewitter mit potenziellen Tornados hindeuten. Merkur (deutsches Nachrichtenportal) berichtete über eine rote Warnung für diese Urlaubsregionen.

Was das bedeutet

Urlauber, die nach Dalmatien reisen, betreten ein Gebiet mit dokumentierter Unwetterhistorie. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) stuft die Küstenregionen jedoch als grundsätzlich sicher ein – mit dem Hinweis, die lokalen Warnungen ernst zu nehmen.

Die Implikation: Wer nach Istrien oder Dalmatien reist, sollte die DHMZ-Warnkarte vor Abfahrt und täglich während des Aufenthalts prüfen. Die gelbe Warnstufe bedeutet nicht „Entwarnung”, sondern „Vorsicht – lokale Gefahren möglich”.

Ist Rovinj auch vom Unwetter betroffen?

Berichte aus Rovinj

Ja, Rovinj war direkt betroffen. Die Stadt an der Westküste Istriens erlebte im September 2025 Starkregen und orkanartige Böen. Ein besonders eindrücklicher Augenzeugenbericht stammt von einem Skipper, der vor Anker bei Rovinj Böen von 60 Knoten – das entspricht etwa 111 km/h – erlebte. Das Segelsport-Magazin YACHT (Fachmagazin für Skipper) dokumentierte diesen Vorfall als Beleg für die plötzliche und extreme Natur der Unwetter.

Die Schäden in Rovinj und Umgebung umfassten überflutete Straßen, umgestürzte Bäume und beschädigte Boote. Für Urlauber, die in Rovinj oder Umag, Novigrad und Poreč unterwegs waren, bedeutete das: Campingplätze mussten geräumt werden, und die lokale Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Fazit: Rovinj ist keine Ausnahme – die gesamte Westküste Istriens war betroffen. Für Skipper: Vor Anker gehen bei 60 Knoten ist lebensgefährlich. Landurlauber sollten ihre Unterkunft auf festem Boden und fern von Überschwemmungsgebieten wählen.

Ist gerade Bora in Kroatien?

Erklärung der Bora

  • Bora als kalter Fallwind – unterscheidet sich von Sturm (YACHT (Segelsport-Magazin))
  • Bora aktuell in Teilen Kroatiens möglich (DHMZ (Kroatischer Wetterdienst))

Die Bora ist kein gewöhnlicher Sturm, sondern ein kalter Fallwind, der von den kroatischen Gebirgen zur Adria hinabstürzt. Anders als ein Tiefdrucksturm entsteht sie durch einen Druckunterschied zwischen dem kalten Luftmassensee über dem Balkan und der warmen Adria. Das Segelsport-Magazin YACHT (Fachmagazin für Skipper) beschreibt sie als extrem böig und unberechenbar – mit Böen, die innerhalb von Sekunden um 30 Knoten zunehmen können.

Am 5. Juli 2026 gab der DHMZ (staatliche Wetterbehörde Kroatiens) eine gelbe Warnung wegen lokaler Bora-Böen von mehr als 65 km/h zwischen 00:00 und 07:00 Uhr heraus. Für den 11. Juli 2026 meldete der Seewetterbericht örtliche Böen von Bora um 35 Knoten und die Möglichkeit von Gewittern. Im Velebitkanal wurden sogar Böen bis 75 Knoten prognostiziert – das entspricht fast 140 km/h.

Die Gefahr

Für Skipper ist die Bora die tückischste Wetterlage der Adria. Ein Boot, das bei 75 Knoten im Velebitkanal unterwegs ist, hat kaum eine Chance, sicher einen Hafen anzulaufen. Die DHMZ (staatliche Wetterbehörde) rät unerfahrenen Seefahrern explizit, bei starkem Wind nicht auszulaufen.

Die Bora ist ein lokales Phänomen, das oft nur in bestimmten Kanalregionen wie dem Velebitkanal oder dem Kvarner auftritt. Wer in einer geschützten Bucht oder Marina liegt, kann sie verschlafen – während ein Boot auf offener See in derselben Nacht in Lebensgefahr gerät.

Was sind die Anzeichen für die Bora?

Sichtbare Kennzeichen

  • Typische Anzeichen: weiße Wolken, plötzliche Fallböen, Temperaturabfall (YACHT (Segelsport-Magazin))

Die Bora kündigt sich mit unverwechselbaren Zeichen an. Am Himmel erscheinen weiße, watteartige Wolken über den Bergen – sogenannte Bora-Wolken. Gleichzeitig fällt die Temperatur schlagartig um mehrere Grad, und die Luft wird trockener. Die ersten Böen treffen oft ohne Vorwarnung ein, mit Windgeschwindigkeiten, die innerhalb weniger Minuten von 20 auf über 60 Knoten ansteigen können.

Für Skipper gibt es klare Verhaltensregeln: Bei ersten Anzeichen sofort einen geschützten Hafen anlaufen, die Leinen verdoppeln und Fender ausbringen. Das Segelsport-Magazin YACHT (Fachmagazin für Skipper) empfiehlt, bei Bora-Warnung nicht auszulaufen und bereits gesetzte Anker auf ihre Haltekraft zu prüfen. Die DHMZ (staatliche Wetterbehörde) warnt explizit vor gefährlichen Wellenbedingungen für kleine Boote.

Die Bora ist extrem lokal. Während im Velebitkanal 75 Knoten toben, kann es 20 Kilometer weiter völlig windstill sein. Das macht sie für unerfahrene Skipper besonders tückisch – sie segeln in eine scheinbar ruhige Bucht und werden plötzlich von Fallböen überrascht.

Warum im August nicht nach Kroatien?

Hitzewelle und Zivilschutz

  • Hitzewelle mit Zivilschutz-Warnungen für Bevölkerung und Urlauber (Deutsche Botschaft Zagreb (Offizielle Reisehinweise))
  • Gefahr von plötzlichen Unwettern im August (Merkur (Nachrichtenportal))

Der August in Kroatien ist nicht per se gefährlich, aber er birgt zwei spezifische Risiken: extreme Hitze und plötzliche Unwetter. Der kroatische Zivilschutz hat in den vergangenen Jahren mehrfach Warnungen für Bevölkerung und Urlauber herausgegeben, wenn Hitzewellen mit Temperaturen über 35 °C auf die Küste trafen. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) weist darauf hin, dass bei Aufenthalten in Küstennähe, auf den Inseln und in Istrien in der Regel keine Gefahr besteht – aber die lokalen Warnungen zu beachten sind.

Die Paradoxie des Augusts: Die Monate mit den meisten Sonnenstunden sind auch die mit dem höchsten Risiko für plötzliche Unwetter. Die aufgeheizte Luft über dem Balkan trifft auf kühlere Meeresluft und entlädt sich in heftigen Gewittern. Merkur (deutsches Nachrichtenportal) berichtete über eine rote Warnung für Urlaubsregionen, die einen wichtigen Appell an Urlauber enthielt: die Küste zu meiden und Schutz zu suchen.

Für Reisende, die flexibel sind, bieten sich Alternativen: Die Monate Mai, Juni und September gelten als beste Reisezeit mit angenehmen Temperaturen und geringerem Unwetterrisiko. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) empfiehlt, die Reise- und Sicherheitshinweise vor Abreise zu prüfen und bei roten Warnungen nicht an die Küste zu fahren.

Der Kompromiss

Urlauber, die auf den August festgelegt sind, können das Risiko minimieren: Unterkunft mit Stornierungsmöglichkeit buchen, Reiseversicherung mit Unwetterklausel abschließen und täglich die DHMZ-Warnseite (staatliche Wetterbehörde) prüfen. Wer flexibel ist, verschiebt die Reise in den September – dann ist das Wasser noch warm, aber die Unwettergefahr sinkt.

Der Haken: Der August ist für viele die einzige Urlaubszeit. Wer nicht ausweichen kann, muss mit den Risiken leben – aber aktiv managen. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) betont, dass Kroatien seit 2023 vorübergehende Grenz- und Passkontrollen an der Landgrenze zu Slowenien eingeführt hat – ein weiterer Aspekt, den Reisende im August einplanen sollten.

Kann man im September in Kroatien noch im Meer baden?

Wassertemperaturen im September

  • September gilt als gute Reisezeit, jedoch mit steigendem Unwetterrisiko (Deutsche Botschaft Zagreb (Offizielle Reisehinweise))

Ja, der September ist eine hervorragende Reisezeit für Badeurlauber. Die Wassertemperaturen in der Adria liegen im September meist noch zwischen 22 und 25 °C – angenehm warm für ein Bad, aber ohne die drückende Hitze des Augusts. Die Touristenzahlen sinken, die Preise fallen, und die Strände sind weniger überlaufen.

Der Haken: Der September ist auch der Monat, in dem die ersten Herbststürme die Adria erreichen. Die Unwetter vom 11. und 25. September 2025 haben gezeigt, dass selbst der Frühherbst nicht immun gegen schwere Gewitter ist. Die Kleine Zeitung (österreichische Tageszeitung) dokumentierte Sturzfluten an der dalmatischen Küste mit Rekordniederschlägen. Wer im September reist, sollte die erste Septemberhälfte bevorzugen und die zweite Monatshälfte mit Vorsicht genießen.

Fazit: September ist eine gute Reisezeit, aber kein Garant für stabiles Wetter. Badeurlauber sollten die erste Septemberhälfte bevorzugen. Skipper müssen bedenken, dass die Bora-Saison im September beginnt – Vorbereitung ist alles.
Was Urlauber wissen sollten

Wer im September reist, sollte die Bora-Warnungen ernst nehmen. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) stuft die Küstenregionen zwar als grundsätzlich sicher ein, empfiehlt aber, die lokalen Warnungen zu beachten.

Schritte: Was tun bei einem Unwetter im Urlaub in Kroatien?

Sofortmaßnahmen bei Gewitter und Sturm

  • Schutz in festen Gebäuden suchen, nicht unter Bäumen oder in Leichtbauten
  • Strand und Meer sofort verlassen – Blitzeinschlaggefahr
  • Fenster und Türen schließen, elektrische Geräte vom Netz trennen
  • Bei Boot: Motor starten, Schutz in der nächsten Marina suchen
  1. Prüfen Sie vor Reiseantritt die DHMZ-Warnkarte (staatliche Wetterbehörde) für Ihre Zielregion.
  2. Schließen Sie eine Reiseversicherung mit Naturkatastrophenklausel ab – Standardpolicen schließen höhere Gewalt oft aus.
  3. Wählen Sie eine Unterkunft mit flexiblen Stornierungsbedingungen für den Fall einer roten Warnung.
  4. Notieren Sie die lokale Notrufnummer 112 und die nächste Anlaufstelle der Deutschen Botschaft Zagreb.
  5. Bei Gewitterwarnung: Verlassen Sie Strand und offenes Wasser sofort, suchen Sie feste Gebäude auf.
  6. Als Skipper: Verdoppeln Sie die Leinen, prüfen Sie die Ankerhaltekraft und laufen Sie bei Bora-Warnung nicht aus.
  7. Befolgen Sie die Anweisungen des kroatischen Zivilschutzes und der lokalen Behörden.

Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) empfiehlt, bei Unwettern in Kroatien die lokalen Behördenanweisungen zu befolgen und die Notrufnummer 112 zu wählen. Für Skipper gilt: Bei Bora-Warnung nicht auslaufen, bereits gesetzte Anker auf Haltekraft prüfen und die Leinen verdoppeln.

Der entscheidende Schritt

Der wichtigste Schritt ist der vor der Reise: Prüfen Sie, ob Ihre Reiseversicherung Unwetterschäden im Ausland abdeckt. Viele Standardpolicen schließen „höhere Gewalt” aus – eine spezielle Reiserücktrittsversicherung mit Naturkatastrophenklausel ist für Kroatien im Spätsommer empfehlenswert.

Zeitleiste der Unwetter in Kroatien

  • : Gefährliches Unwetterphänomen prescht über Kroatien – betrifft Knin, Split, Dubrovnik (Merkur (Nachrichtenportal))
  • : Sturzfluten an der dalmatischen Küste – Krković 173 l/m² in 24 Stunden (Kleine Zeitung (Regionalzeitung))
  • : Shelf-Cloud über Istrien – Starkregen in Umag, Novigrad, Poreč, Rovinj (wetter.com (Wetterportal))
  • : Jahrhundertsturm in Kroatien und Italien – Marinas überschwemmt, Boote beschädigt (YACHT (Segelsport-Magazin))

Die Zeitleiste zeigt ein klares Muster: Die Unwetter konzentrieren sich auf den Spätsommer und Frühherbst 2025, mit zwei Hauptwellen im September. Die erste Welle am 11. September traf vor allem Dalmatien, die zweite am 25. September brachte Rekordniederschläge. Dazwischen lag eine Serie von Starkregenereignissen in Istrien. Die Kleine Zeitung (österreichische Tageszeitung) dokumentierte die Sturzfluten in Krković mit 173 Litern pro Quadratmeter – ein Wert, der die Infrastruktur vor Ort überforderte.

Das Zeitleisten-Signal: Die Unwetter im September 2025 waren keine isolierten Ereignisse, sondern Teil einer Serie. Wer im Spätsommer nach Kroatien reist, sollte mit mehreren Unwetterwellen rechnen und nicht auf ein einzelnes Datum vertrauen.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Istrien und Dalmatien sind die Hauptbetroffenen (Merkur (Nachrichtenportal))
  • Im September 2025 ereigneten sich schwere Unwetter (Kleine Zeitung (Regionalzeitung))
  • Bora ist ein bekanntes Windphänomen in Kroatien (YACHT (Segelsport-Magazin))
  • Zivilschutz hat Warnungen herausgegeben (Deutsche Botschaft Zagreb (Offizielle Reisehinweise))

Was unklar ist

  • Ob im August 2025 eine besondere Unwetterwelle auftritt – allgemeine Vorsicht empfohlen.
  • Genaue Schadenshöhe auf Campingplätzen – nur Bilder verfügbar, keine offizielle Bilanz.
  • Prognose für die nächsten zwei Wochen – variabel, Artikel liefert aktuelle Wettervorhersage.

Die Bilanz ist gemischt: Während die Faktenlage zu den vergangenen Unwettern solide ist, bleibt die Vorhersage unsicher. Die DHMZ (staatliche Wetterbehörde Kroatiens) bietet täglich aktualisierte Warnungen, aber eine verlässliche Zwei-Wochen-Prognose für Kroatien ist mit Unsicherheiten behaftet. Die offene Frage: Wird der August 2025 eine ähnliche Unwetterserie bringen wie der September 2024? Die Antwort: möglich, aber nicht sicher – Vorsicht ist die beste Strategie.

Stimmen von Betroffenen und Experten

„Wir lagen vor Anker bei Rovinj, als der Wind plötzlich auf 60 Knoten hochschoss. Innerhalb von Sekunden kippte das Boot fast – wir haben nur überlebt, weil der Motor sofort ansprang.”

– Augenzeuge (Skipper), zitiert von YACHT (Segelsport-Magazin)

„Die Bevölkerung und Urlauber werden gebeten, die Warnungen des Zivilschutzes ernst zu nehmen und bei roter Alarmstufe die Küste zu meiden.”

– Zivilschutz Kroatien, zitiert von Deutsche Botschaft Zagreb (Offizielle Reisehinweise)

„Die Shelf-Cloud, die über Istrien hinwegzog, war ein klares Zeichen für ein schweres Gewitter mit potenziellen Tornados. Solche Phänomene sind in Kroatien selten, aber sie nehmen zu.”

– Meteorologen, zitiert von wetter.com (Wetterportal)

Die drei Stimmen zeigen die Bandbreite der Betroffenheit: vom Skipper in akuter Lebensgefahr über die Behördenwarnung bis zur meteorologischen Einordnung. Gemeinsam ist ihnen die Dringlichkeit: Die Unwetter in Kroatien sind real, und die Zeit für Vorbereitung ist vor dem Auslaufen, nicht während des Sturms.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Reise- und Sicherheitshinweise gibt es für Kroatien?

Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) empfiehlt, die aktuellen Warnungen des kroatischen Zivilschutzes zu beachten. Seit 2023 gibt es vorübergehende Grenz- und Passkontrollen an der Landgrenze zu Slowenien. Bei Aufenthalten in Küstennähe, auf den Inseln und in Istrien besteht in der Regel keine Gefahr, sofern die lokalen Warnungen befolgt werden.

Wie erkenne ich eine Bora rechtzeitig?

Typische Anzeichen sind weiße, watteartige Wolken über den Bergen (Bora-Wolken), ein plötzlicher Temperaturabfall und trockene Luft. Die ersten Böen treffen oft ohne Vorwarnung ein. Das Segelsport-Magazin YACHT (Fachmagazin für Skipper) empfiehlt, bei ersten Anzeichen sofort einen geschützten Hafen anzulaufen.

Was tun bei einem Unwetter im Urlaub in Kroatien?

Schutz in festen Gebäuden suchen, Strand und Meer sofort verlassen, elektrische Geräte vom Netz trennen. Bei Boot: Motor starten und die nächste Marina anlaufen. Die Notrufnummer in Kroatien ist 112. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) empfiehlt, die lokalen Behördenanweisungen zu befolgen.

Welche Versicherung deckt Unwetterschäden im Ausland?

Eine spezielle Reiserücktrittsversicherung mit Naturkatastrophenklausel ist empfehlenswert. Viele Standardpolicen schließen „höhere Gewalt” aus. Prüfen Sie vor Reiseantritt, ob Ihre Versicherung Unwetterschäden im Ausland abdeckt – insbesondere für Campingplätze und Boote.

Ist das Baden im September in Kroatien sicher?

Ja, die Wassertemperaturen liegen im September meist zwischen 22 und 25 °C. Allerdings steigt das Unwetterrisiko in der zweiten Septemberhälfte. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) stuft die Küstenregionen als grundsätzlich sicher ein, empfiehlt aber, die lokalen Warnungen zu beachten.

Wann ist die beste Reisezeit für Kroatien ohne Unwetter?

Die Monate Mai, Juni und die erste Septemberhälfte gelten als beste Reisezeit mit angenehmen Temperaturen und geringerem Unwetterrisiko. Der August ist der heißeste Monat mit dem höchsten Risiko für plötzliche Gewitter. Die Deutsche Botschaft Zagreb (offizielle diplomatische Vertretung) empfiehlt, die Reise- und Sicherheitshinweise vor Abreise zu prüfen.

Welche Regionen in Kroatien sind am stärksten von Unwettern betroffen?

Die dalmatinische Küste (Zadar, Šibenik, Knin, Split, Dubrovnik) und Istrien (Pula, Rovinj, Poreč) sind die Hauptbetroffenen. Der Velebit-Kanal und die Kvarner-Bucht sind besonders anfällig für die Bora. Der DHMZ (staatliche Wetterbehörde Kroatiens) veröffentlicht täglich aktualisierte Warnungen für alle Regionen.

Gibt es einen Tornado in Kroatien heute aktuell?

Am 11. September 2025 wurde ein gefährliches Unwetterphänomen – möglicherweise eine Shelf-Cloud mit Tornadopotenzial – über Kroatien gemeldet. Merkur (deutsches Nachrichtenportal) berichtete über eine rote Warnung für die betroffenen Regionen. Für aktuelle Tornado-Warnungen prüfen Sie die DHMZ-Warnseite (staatliche Wetterbehörde).

Wie wird das Wetter die nächsten zwei Wochen in Kroatien?

Eine verlässliche Zwei-Wochen-Prognose für Kroatien ist mit Unsicherheiten behaftet. Die DHMZ (staatliche Wetterbehörde Kroatiens) bietet täglich aktualisierte Warnungen für die nächsten 48 Stunden. Für eine längerfristige Einschätzung konsultieren Sie spezialisierte Wetterdienste. Generell gilt: Im Spätsommer mit plötzlichen Wetterumschwüngen rechnen.

Für Urlauber, die nach Kroatien reisen, ist die Entscheidung klar: Die DHMZ-Warnseite (staatliche Wetterbehörde) täglich prüfen, eine Reiseversicherung mit Unwetterklausel abschließen und bei roter Warnung die Küste meiden. Oder die Reise in die sichereren Monate Mai, Juni oder September verschieben. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur den Urlaub, sondern im schlimmsten Fall seine Sicherheit.



Freddie Edward Bennett Harrison

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