Stundenlanges Kopfrechnen beim Darts? Autodarts verwandelt eine einfache Dartscheibe mit drei Kameras in ein automatisches Scoring-System mit über 99 % Treffergenauigkeit – völlig kostenlos. Wir zeigen, ob sich der Aufbau lohnt und was Sie dafür brauchen.

Genauigkeit: 99%+ ·
Kosten: Kostenlos ·
Benötigte Kameras: 3 USB-Kameras ·
Unterstützte Betriebssysteme: Windows, Mac, Linux ·
Open Source: Ja ·
Abonnement: Nicht erforderlich

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakte Genauigkeit unter verschiedenen Lichtverhältnissen (DIY-Darts (FAQ))
  • Kompatibilität mit bestimmten Webcam-Modellen (DIY-Darts) (DIY-Darts (FAQ))
  • Offizielle Unterstützung für mobile Betriebssysteme (Autodarts) (DIY-Darts (FAQ))
  • Langzeitstabilität bei starker Nutzung (Community-Berichte) (DIY-Darts (FAQ))
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Sechs Fakten geben einen ersten Überblick über das System:

Merkmal Wert
Entwickler Autodarts.io
Lizenz Open Source (MIT) (GitHub)
Erstveröffentlichung 2022
Plattform Windows, macOS, Linux
Minimale Kameraauflösung 720p (DIY-Darts)
Maximale Spieleranzahl Unbegrenzt (über Netzwerk)

Wie funktioniert Autodarts?

Das Prinzip ist einfach: Drei USB-Kameras filmen die Dartscheibe aus unterschiedlichen Winkeln. Die Autodarts-Software analysiert die Bilddaten in Echtzeit und berechnet die Punktzahl jedes Pfeils (DIY-Darts). Dabei erfasst das System nicht nur die exakte Position jedes Wurfs, sondern auch Bounce-outs und Bullseyes.

Die Genauigkeit liegt nach Herstellerangaben bei über 99% (DIY-Darts). Das System unterstützt mehrere Spielmodi, darunter 301, 501 und Cricket.

  • Drei Kameras erfassen die Scheibe aus verschiedenen Perspektiven (DIY-Darts)
  • Die Software kalibriert die Kameras automatisch
  • Spielmodi werden in der Desktop-Anwendung ausgewählt (Autodarts)

„Ich benutze Autodarts seit ein paar Wochen – für insgesamt 30 £ an Kameras funktioniert es einwandfrei.“

– Nutzer auf Facebook
Der Kern der Sache

Autodarts macht aus einer analogen Dartscheibe ein digitales Spielsystem – ohne dass Sie ein teures Board mit eingebauter Elektronik kaufen müssen. Der Haken: Sie brauchen dafür Grundkenntnisse im Aufbau von Kameras und in der Softwarekonfiguration.

Wer die Einrichtung einmal hinter sich hat, bekommt ein dauerhaft präzises Scoring.

Was benötigt man für Autodarts?

Die Hardwareanforderungen sind überschaubar. Sie brauchen eine beliebige Stahldartscheibe, drei USB-Kameras und einen PC (DIY-Darts). Ein komplettes DIY-Setup kostet nach Angaben von DIY-Darts insgesamt etwa 50 bis 150 Euro.

Benötigt man einen PC für Autodarts?

Ja, die Software läuft auf Windows, macOS oder Linux (Autodarts).

  • Ein einfacher Büro-PC reicht aus – keine spezielle Grafikkarte nötig (DIY-Darts)
  • Mindestens 4 GB RAM, 2 GHz Dual-Core-Prozessor
  • Drei freie USB-Anschlüsse für die Kameras

Kann ich einen Mini-PC für Autodarts verwenden?

Ja, ein Mini-PC wie der Raspberry Pi 4 kann verwendet werden, sofern er genügend USB-Anschlüsse und Rechenleistung bietet (DIY-Darts). Allerdings läuft die Software nicht auf dem Raspberry Pi selbst – Sie brauchen ein Betriebssystem wie Windows oder Linux darauf.

Das Muster der Hardwarekosten: Ein Eigenbau-Setup mit drei Kameras der Einstiegsklasse (OV9732-Sensor) kostet ab etwa 21 Euro (DIY-Darts). Mittelklasse-Kameras (OV2710-Sensor) schlagen mit etwa 45 Euro zu Buche. Dazu kommen Kosten für Halterungen und einen USB-Hub. Die Preisspanne für die Kameras allein:

Kameratyp Preis 3er-Set Bewertung
OV9732-Sensor (Einstieg) ca. 21 Euro Ausreichend für 720p
OV2710-Sensor (Mittelklasse) ca. 45 Euro Bessere Bildqualität
Logitech C270 (OEM) ca. 30-50 Euro (Idealo (Preisvergleich)) Beliebte Wahl

Wer nicht selbst zusammenstellen möchte, bekommt im Autodarts-Shop ein offizielles DIY-Kamera-Kit für 89 Euro (Autodarts (Herstellershop)).

Kurz gesagt: Hobby-Darter mit vorhandenem Laptop kommen so für 50 bis 150 Euro in ein automatisches Scoring-System und sparen gegenüber Omni mehrere hundert Euro.

Die Implikation: Die größten Kostentreiber sind die Kameras und der optionale PC. Wer bereits einen Laptop besitzt, spart den größten Posten.

Ist die Autodarts-Software kostenlos?

Ja, die Autodarts-Software ist komplett kostenlos und erfordert kein Abonnement (Autodarts). Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber kommerziellen Systemen wie Omni, die monatliche Gebühren verlangen.

Ist Autodarts Open Source?

Ja, der Quellcode ist auf GitHub unter einer Open-Source-Lizenz (MIT) verfügbar (GitHub). Das bedeutet: Sie können die Software selbst anpassen, Fehler melden oder zur Weiterentwicklung beitragen.

Welche Tools sind für Autodarts verfügbar?

Neben der Desktop-Anwendung gibt es eine Web-Oberfläche, die über den Browser aufgerufen wird (Autodarts).

  • Desktop-Client für Windows, Mac und Linux
  • Web-Client für die Anzeige auf Tablets und Smartphones
  • Kommandozeilen-Tools für fortgeschrittene Nutzer (GitHub (Dokumentation))

Gibt es eine Autodarts-App für iOS?

Eine offizielle iOS-App ist nicht verfügbar (Autodarts). Die Nutzung auf iPhone oder iPad erfolgt ausschließlich über den Browser.

Der Trade-Off: Sie sparen das Abo-Geld, opfern aber den Komfort einer fertigen App. Wer das System nur gelegentlich nutzt, wird die Browser-Lösung als ausreichend empfinden.

Wie richte ich meine Kameras für Autodarts ein?

Die Einrichtung erfordert etwas Sorgfalt. Die Kameras müssen in gleichmäßigem Abstand um die Dartscheibe positioniert werden – am besten auf 9, 12 und 3 Uhr (DIY-Darts). Empfohlen werden Kameras mit 720p Auflösung und manuellem Fokus.

Schritt-für-Schritt zur Kamerapositionierung:

  1. Kameras in 30-40 cm Entfernung zur Scheibe montieren
  2. Alle Kameras auf denselben Fokuspunkt einstellen (die Mitte der Scheibe)
  3. Kabel ordentlich verlegen – kein Kabelsalat vor der Linse

Ein typisches Kamera-Setup (DIY-Darts):

Position Abstand zur Scheibe Winkel
Kamera 1 (oben) 35 cm Direkt auf die Scheibenmitte
Kamera 2 (links) 35 cm Leicht schräg zur Mitte
Kamera 3 (rechts) 35 cm Leicht schräg zur Mitte

Meine Autodarts-Kameras werden nicht angezeigt – was kann ich tun?

Wenn die Kameras in der Software nicht auftauchen, helfen diese Schritte (DIY-Darts):

  • Treiber der Kameras aktualisieren
  • USB-Ports wechseln (USB 3.0 bevorzugen)
  • Kameratreiber auf Kompatibilität prüfen (Windows/Mac/Linux)
  • In der Autodarts-Software die Kamera-Liste aktualisieren
Worauf Sie achten sollten

Die häufigste Fehlerquelle: günstige Webcams ohne manuellen Fokus. Sie liefern unscharfe Bilder und die Software erkennt die Pfeile nicht zuverlässig. Investieren Sie lieber 10 Euro mehr pro Kamera.

Der Aufwand für die Einrichtung beträgt etwa 30 bis 60 Minuten – einmalig. Danach läuft das System stabil.

Lohnt sich Autodarts?

Die Kostenrechnung ist klar: Ein DIY-Autodarts-Setup kostet zwischen 50 und 150 Euro (DIY-Darts). Kommerzielle Systeme wie Omni beginnen bei über 400 Euro. Der Genauigkeitsunterschied? Autodarts erreicht über 99% Trefferquote (DIY-Darts) – ein Wert, der mit den teuren Systemen vergleichbar ist.

Ein vollständiger Vergleich der Optionen:

Kriterium Autodarts Selbstbau Autodarts Komplettpaket Omni (kommerziell)
Gesamtkosten 50-150 Euro ab 209,95 Euro (Darts Dortmund) ab 400 Euro
Softwarekosten Kostenlos Kostenlos Abonnement (ca. 5 Euro/Monat)
Genauigkeit >99% >99% >99%
Einrichtungszeit 30-60 Minuten 15-30 Minuten 10 Minuten
Garantie Keine Ja (Händlerabhängig) Ja
Plattform Windows, Mac, Linux Windows, Mac, Linux Eigenes Board

„Einfach einzurichten, sehr genau und komplett kostenlos. Besser als jedes andere System, das ich getestet habe.“

– Rezensent auf Trustpilot
Warum das zählt

Für Hobby-Darter, die bereits einen PC besitzen, spart Autodarts im DIY-Bau 300 bis 500 Euro im Vergleich zu Omni. Der Preis: Sie müssen selbst Hand anlegen und Fehler beheben. Für Technikaffine ist das ein lohnender Tausch – für puristische Spieler eher nicht.

Der entscheidende Punkt: Autodarts macht automatisches Scoring zum Projekt für Technikaffine, nicht zum Produkt für Bequeme.

Vor- und Nachteile von Autodarts

Die wichtigsten Argumente im Überblick:

Vorteile

  • Kostenlos – kein Abo, keine versteckten Gebühren
  • Hohe Genauigkeit von über 99% (DIY-Darts)
  • Open Source – anpassbar und transparent (GitHub)
  • Funktioniert mit jeder Stahldartscheibe
  • Keine spezielle Hardware nötig (DIY-Darts)

Nachteile

  • Einrichtung erfordert technisches Verständnis
  • Kamera-Kompatibilität nicht immer garantiert (DIY-Darts)
  • Keine offizielle mobile App
  • Kein Support bei Fehlern (Community-Hilfe)
  • Benötigt einen PC neben der Dartscheibe

Die Skepsis bei Support und App bleibt – wer damit leben kann, bekommt viel System für wenig Geld.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie genau ist Autodarts im Vergleich zu professionellen Systemen?

Mit einer Treffergenauigkeit von über 99% liegt Autodarts auf dem Niveau kommerzieller Systeme wie Omni oder Target Darts (DIY-Darts).

Kann ich Autodarts mit einer LED-Umrüstung kombinieren?

Ja, LED-Beleuchtung kann die Erkennungsgenauigkeit verbessern. Darts Dortmund bietet ein Starter-Set mit LED-Ring für 369,95 Euro an (Darts Dortmund).

Gibt es eine Option für mehrere Spieler gleichzeitig?

Ja, die Software unterstützt unbegrenzt viele Spieler über Netzwerk – jeder Spieler kann von seinem eigenen Gerät aus werfen (GitHub).

Wie lange dauert die Einrichtung von Autodarts?

Die Erstinstallation inklusive Kameramontage und Kalibrierung dauert etwa 30 bis 60 Minuten (DIY-Darts).

Unterstützt Autodarts alle Dartsspiele (301, Cricket, etc.)?

Ja, die Software enthält Standardspiele wie 301, 501, 701, Cricket und Shanghai (Autodarts).

Kann ich Autodarts auch ohne Internetverbindung nutzen?

Ja, die Software läuft lokal auf Ihrem PC. Nur für den Download und Updates wird Internet benötigt (GitHub).

Für Hobby-Darter mit einem alten Laptop und Lust auf Technik ist die Botschaft klar: Bauen Sie Ihr eigenes System und sparen Sie 300 Euro. Wer einfach nur spielen will, ohne sich mit Kamerakalibrierung herumzuschlagen, greift besser zum Komplettpaket oder einem kommerziellen System.